Ausrüstung, Vorrat und Tagesablauf, mit denen 100 Bestellungen pro Woche von zu Hause bei ein bis zwei Stunden Packzeit am Tag bleiben.
Aktualisiert am 9. Oktober 2026

Bevor Sie anfangen
Ausrüstung, Vorrat und Tagesablauf, mit denen 100 Bestellungen pro Woche von zu Hause bei ein bis zwei Stunden Packzeit am Tag bleiben.
Hundert Bestellungen pro Woche sind etwa vierzehn am Tag, wenn Sie sieben Tage packen, oder zwanzig von Montag bis Freitag. In diesem Tempo kostet jede Suche nach dem richtigen Karton und jedes handgeschriebene Etikett Minuten pro Durchgang.
Drucken Sie Etiketten gesammelt, halten Sie zwei Wochen Vorrat und bestellen Sie bei einer festen Marke nach. Drei Verpackungsgrößen decken die meisten Bestellungen ab, prüfen Sie das an Ihren letzten 100. Der Aufbau passt zu Ware, die in einen Karton oder Polsterumschlag passt.
Ausstattung dafür
Die Produkte aus diesem Ratgeber, mit üblichen Preisen in Euro.
MUNBYN Thermo-Etikettendrucker
Er nimmt das Format 100 × 150 mm, das DHL, Hermes, Vinted und eBay.de ausgeben, und günstige Etiketten anderer Marken laufen auch durch. So bleiben die Kosten pro Paket niedrig.
Üblicher Preis60 € bis 85 €
Bei Amazon ansehenThermoetiketten 100 × 150 mm, 500 als Leporello
Ein Stapel mit 500 Etiketten liegt flach hinter dem Drucker und hält doppelt so lange wie eine Rolle. DHL, Hermes und Vinted geben Versandetiketten in genau diesem Format aus, 100 × 150 mm.
Üblicher Preis15 € bis 25 €
Bei Amazon ansehenDigitale Paketwaage 50 kg mit aufstellbarem Display
Ein falsches Gewicht kostet Sie Nachporto oder zu viel Porto. Die Plattform wiegt bis 50 kg, und das beleuchtete Display lässt sich um 90 Grad aufstellen, damit Sie es auch bei überstehendem Karton ablesen.
Üblicher Preis22 € bis 35 €
Bei Amazon ansehenPackband-Handabroller
Ab ein paar Kartons pro Woche spart der Abroller bei jeder Packrunde Minuten, und das Bandende klebt nicht mehr an sich selbst fest.
Üblicher Preis10 € bis 17 €
Bei Amazon ansehenDer Ratgeber
Jeder Schritt in der Reihenfolge, in der Sie ihn brauchen.
Alle Etiketten in einem Durchgang drucken
Ein Thermo-Etikettendrucker ist bei dieser Menge die erste Anschaffung. Er braucht weder Tinte noch Schere und druckt fünfzehn Etiketten in unter einer Minute.
Nehmen Sie Endlos-Leporello-Etiketten in 100 × 150 mm statt Rollen. Ein Stapel mit 500 Stück liegt ohne Halter hinter dem Drucker. Etiketten sind die Ausnahme von der Zwei-Wochen-Regel: Bei 100 Bestellungen pro Woche reicht der Stapel rund fünf Wochen.
Holen Sie alle Bestellungen in die DHL Online-Frankierung oder das Etikettenwerkzeug Ihrer Plattform und drucken Sie alles auf einmal. Wer Paket für Paket beschriftet, öffnet das Werkzeug 100 Mal pro Woche.
Verpackung auf drei Größen beschränken
Drei Formate decken fast jede Bestellung ab: ein Polsterumschlag für Flaches und Kleines, ein kleiner einwelliger Karton für alles, was zerdrückt werden kann, und ein größerer Karton für den seltenen sperrigen Verkauf. Drei Größen brauchen weniger Regalplatz und machen die Wahl schneller.
Sortieren Sie Ihre letzten 100 Bestellungen in diese drei Gruppen. Fällt mehr als die Hälfte auf eine Größe, kaufen Sie diese in der größten Packung, die Sie lagern können.
Zwei Wochen Vorrat, Nachbestellung bei einer
Gehen mitten im Durchgang die Versandtaschen aus, steht das Packen bis zur nächsten Lieferung. Halten Sie von jedem Verbrauchsmaterial etwa zwei Wochen vor und bestellen Sie nach, sobald Sie die letzte Woche anbrechen. Ein Strich am Regal zeigt die Marke, ohne dass Sie zählen.
Bestellen Sie Klebeband gleich mit den Versandtaschen. Mit einem Handabroller schließen Sie jeden Karton mit einem Zug, statt am Bandende zu fummeln.
Jedes Paket wiegen, bevor das Etikett gedruckt wird
Wer das Gewicht schätzt, zahlt zu wenig und riskiert eine Nachforderung oder zahlt zu viel und verliert Marge. Bei DHL springt der Preis bei 2, 5, 10 und 20 kg, bei Hermes zählt die Größe. Eine flache Paketwaage auf dem Tisch wiegt jedes Paket beim Verschließen. Ein 50-kg-Modell mit abnehmbarem Display passt zu großen Kartons, für leichte Pakete reichen 30 kg.
Kleben Sie eine Liste Ihrer üblichen Artikel mit Packgewicht an die Wand. Nach zwei Wochen kennen Sie die meisten Gewichte auswendig.
Jeden Schritt für den ganzen Tag bündeln
Arbeiten Sie in dieser Reihenfolge: zusammensuchen, packen, wiegen, etikettieren, stapeln. Erledigen Sie jeden Schritt für den ganzen Stapel, bevor Sie zum nächsten gehen. Erst alle vierzehn Bestellungen zusammensuchen, dann alle vierzehn packen, geht schneller als jede Bestellung einzeln von Anfang bis Ende.
Stapeln Sie fertige Pakete an der Tür und räumen Sie den Tisch nach jeder Runde ab, damit der nächste Durchgang auf einer leeren Fläche beginnt.
Wann sich ein Upgrade lohnt
Klemmt der Drucker bei langen Serien, lohnt ein Industrie-Etikettendrucker. Bremst Luftpolsterfolie Sie aus, ist Wabenpapier von der Abrollbox schneller abgerissen und sieht ordentlicher aus.
Stehen Sie jeden Tag in der Filiale an, prüfen Sie die Paketabholung von DHL oder Hermes oder ein Geschäftskundenkonto bei DHL, statt weitere Wege einzuplanen.
Der Tisch: klappbar, fest oder Arbeitsplatte
Ein Klapptisch mit 180 cm ist die flexible Wahl für ein Gästezimmer, das Sie auch anders nutzen. Er ist in Minuten weggeräumt und lang genug, um von links nach rechts zu arbeiten.
Ein fester Schreibtisch oder eine Küchenarbeitsplatte steht stabiler und hat oft schon die richtige Höhe, ist dann aber belegt. Packen Sie im Stehen, sollte die Fläche etwa auf Hüfthöhe liegen; einen Klapptisch bringen Sie mit Möbelerhöhern dorthin.
Von außen ordentlich
Die Außenseite sieht der Käufer zuerst. Nutzen Sie eine Sorte Versandtasche, drucken Sie Etiketten auf einem Thermodrucker, damit sie gerade und scharf sind, und kleben Sie sauber ohne lose Enden. Lassen Sie wiederverwendete Supermarkttüten weg: Sie knittern und lassen die Sorgfalt drinnen wie Zufall aussehen.
Recycelbare Papierversandtaschen wirken hochwertiger als Plastik, und viele Käufer ziehen sie vor. Depops Verpackungstipps gehen in dieselbe Richtung: Papierklebeband, recycelter Karton und ein handgeschriebener Gruß.
Checkliste
Gehen Sie sie vor jedem Versand durch.
- 1Thermodrucker aufstellen, Leporello-Etiketten dahinter
- 2Drei Verpackungsgrößen aus den letzten 100 Bestellungen ableiten
- 3Zwei Wochen Vorrat halten und die Nachbestellmarke anzeichnen
- 4Jedes Paket vor dem Etikettendruck wiegen
- 5Alle Etiketten des Tages in einem Durchgang drucken
- 6Den ganzen Stapel zusammensuchen, bevor Sie packen
- 7Fertige Pakete an die Tür stellen, nicht auf den Tisch
Setups
Komplette Ausstattungen für eine bestimmte Art von Verkäufer, mit Kosten und Aufbauplan.
Fragen
Direkte Antworten auf die Fragen, die Verkäufer stellen.
Wie viele Etiketten brauche ich für 100 Bestellungen pro Woche?
Eins pro Paket, also rund 100 pro Woche. Ein Stapel mit 500 Leporello-Etiketten reicht etwa fünf Wochen, mit ein paar Reserve für Fehldrucke.
Lohnt sich ein Thermodrucker bei dieser Menge?
Ja. Er braucht keine Tinte, Sie schneiden nichts zu, und fünfzehn Etiketten sind in unter einer Minute gedruckt.
Soll ich Kartons in großen Mengen kaufen?
Die meistgenutzte Größe ja, in der größten Packung, die Sie lagern können. Seltene Größen kaufen Sie in kleinen Packungen, damit sie nicht das Zimmer füllen.
Brauche ich eine 50-kg-Waage, wenn die meisten Pakete leicht sind?
Nein, eine 30-kg-Waage reicht für die meisten Pakete. Die 50-kg-Waage lohnt sich, wenn große Kartons das Display verdecken würden.
Wie gehen mir die Versandtaschen nicht aus?
Zwei Wochen Vorrat halten und nachbestellen, sobald Sie die letzte Woche anbrechen. Ein Strich am Regal macht die Marke sichtbar.
Kostet die DHL Online-Frankierung etwas extra?
Sie zahlen das Porto, das Sie kaufen. Ab größeren Mengen bietet DHL Geschäftskundenkonditionen, die aktuellen Bedingungen stehen auf dhl.de.
Klappt die Stapelroutine auch mit einem Etsy-Shop?
Ja. Markieren Sie auf der Etsy-Seite Bestellungen und Versand alle offenen Bestellungen und drucken Sie die Packzettel zusammen mit den Etiketten. Eine Geschenknachricht des Käufers steht auf dem Packzettel, ordnen Sie also jeden Zettel vor dem Zukleben seinem Etikett zu.













