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Ein direkter Vergleich der Plattformen: Gebühren, Versandwege, Käufer und die DAC7-Meldegrenze für Kleinanzeigen oder Vinted.

Die kurze Antwort

Vinted oder Kleinanzeigen wählen Sie nach Ihrer Ware. Kleidung und Accessoires verkaufen Sie auf Vinted, wo Käufer gezielt nach Marke und Größe suchen. Möbel, Elektronik und sperrige Teile finden auf Kleinanzeigen schneller einen Abholer.

Die Ausstattung für Vinted oder Kleinanzeigen: wo Sie besser verkaufen auf schlichtem Hintergrund

Kleinanzeigen

Kleinanzeigen
vs

Vinted

Vinted

Im direkten Vergleich

Wie sie beim Packen und Versenden abschneiden.

Gebühren für Verkäufer
KleinanzeigenFür private Verkäufer kostenlos. Bei „Sicher bezahlen“ zahlt der Käufer 0,50 € plus 4,5 %.
VintedKeine Verkaufsgebühr für private Verkäufer. Der Käufer zahlt eine Gebühr für den Käuferschutz.
Was sich verkauft
KleinanzeigenAlles, vom Sofa bis zur Jacke.
VintedVor allem Mode.
Abholung
KleinanzeigenÜblich: Der Käufer holt ab und zahlt vor Ort.
VintedNicht vorgesehen, jeder Verkauf wird verschickt.
Versanddienste
KleinanzeigenEtikett von DHL oder Hermes.
VintedHermes, DHL, DPD und GLS.
Drucker
KleinanzeigenSie drucken das Etikett aus.
VintedBei vielen Optionen genügt ein QR-Code im Paketshop.
Zahlung
Kleinanzeigen„Sicher bezahlen“ hält das Geld bis zur Zustellung zurück, bei Abholung Bargeld oder Echtzeitüberweisung.
VintedImmer über die App, ausgezahlt nach Bestätigung des Käufers.

Nehmen Sie Kleinanzeigen, wenn

  • Sie verkaufen Sperriges wie Möbel oder Fahrräder, das Käufer abholen.
  • Ihr Sortiment reicht von Elektronik bis Spielzeug.
  • Sie möchten bei Abholung vor Ort bezahlt werden.
  • Sie wollen Käufer aus Ihrer Nachbarschaft erreichen.

Nehmen Sie Vinted, wenn

  • Sie verkaufen Kleidung, Schuhe und Taschen.
  • Sie haben keinen Drucker und wollen mit QR-Code abgeben.
  • Sie wollen Käufer in ganz Deutschland erreichen, die nach Marke und Größe suchen.
  • Sie möchten keine Fremden zu Hause empfangen.

Der Ratgeber

Jeder Schritt in der Reihenfolge, in der Sie ihn brauchen.

01

Kleinanzeigen oder Vinted: was es Sie kostet

Beide Plattformen verlangen von privaten Verkäufern keine Verkaufsgebühr. Auf Kleinanzeigen zahlt der Käufer bei „Sicher bezahlen“ 0,50 € plus 4,5 % des Kaufpreises und den Versand. Auf Vinted zahlt er eine Gebühr für den Käuferschutz und den Versand.

Kosten entstehen Ihnen nur durch Zusatzoptionen, etwa das Hochschieben einer Anzeige auf Kleinanzeigen. Die aktuellen Preise stehen auf den Gebührenseiten der Plattformen.

02

Abholung oder Versand

Auf Kleinanzeigen holen Käufer sperrige Ware meist selbst ab. Sie sparen sich Kartons und Etiketten, treffen sich aber vor Ort.

Vinted läuft komplett über den Versand. Der Käufer wählt den Dienst, Sie geben das Paket im Shop ab. Für Kleidung in einer Versandtasche ist das schneller als die Koordination eines Abholtermins.

03

Verschicken mit DHL, Hermes und Co.

Bei „Sicher bezahlen“ auf Kleinanzeigen drucken Sie das DHL- oder Hermes-Etikett selbst. Die Sendungsnummer übermittelt die Plattform automatisch.

Vinted stellt Hermes, DHL, DPD und GLS zur Verfügung. Oft genügt ein QR-Code im Paketshop, der Drucker bleibt im Regal. Ein Thermodrucker rentiert sich erst, wenn Sie parallel auf anderen Plattformen viel versenden.

04

Steuern und Meldung ans Finanzamt

Sobald Sie in einem Kalenderjahr 30 Verkäufe oder 2.000 € umsetzen, melden beide Plattformen Ihre Daten an das Bundeszentralamt für Steuern (DAC7). Die Meldung löst keine Steuerpflicht aus.

Der Erwerb von Ware zum Weiterverkauf macht Sie gewerblich. Dann registrieren Sie ein Gewerbe und führen Buch, unabhängig von der Plattform.

Fragen

Direkte Antworten auf die Fragen, die Verkäufer stellen.

Wo verkaufe ich günstiger?

Der Käufer trägt die Kosten auf beiden Seiten. Auf Vinted ist die Gebühr im Warenkorb sichtbar, auf Kleinanzeigen kommt sie bei „Sicher bezahlen“ dazu.

Kann ich Kleidung auf Kleinanzeigen verkaufen?

Ja, aber wer gezielt Mode sucht, schaut zuerst auf Vinted. Dort finden Käufer Ihre Teile über Marke und Größe.

Brauche ich für Vinted einen Drucker?

Nicht zwingend. Viele Versandoptionen funktionieren mit einem QR-Code, den Sie im Paketshop vorzeigen. Ein Drucker spart Zeit erst ab höheren Verkaufszahlen.

Melden die Plattformen meine Verkäufe?

Ja, ab 30 Verkäufen oder 2.000 € pro Jahr. Das Finanzamt prüft die Daten selbst. Prüfen Sie vorab, ob Sie die Kleinunternehmerregelung nutzen können.

Kann ich auf beiden gleichzeitig anbieten?

Ja. Löschen Sie die Anzeige auf der anderen Plattform, sobald ein Artikel verkauft ist.

Ist Abholung sicher?

Nehmen Sie Bargeld oder eine Echtzeitüberweisung vor Ort an und treffen Sie sich für Wertvolles an einem öffentlichen Ort.

Weitere Vergleiche