# Sage

> Buchhaltungs- und Rechnungssoftware von Sage Deutschland für kleine Unternehmen.

- Buchhaltung, Für den Einstieg
- Plattformen: eBay, Vinted, Etsy, Depop, TikTok Shop, Whatnot
- Bestellungen pro Woche: 0–2000
- Not yet checked by a person

Passt, wenn Sie mit angemeldetem Gewerbe auf Vinted, eBay.de oder Etsy weiterverkaufen und Einnahmen, Ausgaben und Rechnungen an einem Ort führen wollen. Sage hat ein eigenes Angebot für Deutschland auf sage.com/de-de.

## Für wen

Sie haben ein Gewerbe angemeldet, kaufen Ware auf Flohmärkten, in Restposten oder beim Großhändler und verkaufen sie online weiter. Für kleine Unternehmen bietet Sage Deutschland Buchhaltungs- und Lohnsoftware an.

Die Software passt, wenn Sie vom Papierheft oder der Tabelle auf eine Online-Buchführung umsteigen wollen, die Sie auch am Handy öffnen.

Verkaufen Sie nur ab und zu Kleidung aus dem eigenen Schrank, brauchen Sie meist keine Buchhaltungssoftware. Klären Sie zuerst, ob Sie überhaupt gewerblich handeln.

## Angebote und Preise prüfen

Sage führt seine Produkte für Deutschland auf sage.com/de-de, mit eigenen Seiten für kleine Unternehmen. Dort stehen die aktuellen Pakete und Preise.

Vergleichen Sie, was jedes Paket enthält, etwa Bankanbindung, Zahl der Rechnungen und Nutzer, bevor Sie zahlen. Für einen kleinen Shop reicht oft die Einstiegsstufe.

Fragen Sie vor dem Kauf nach, ob das Paket eine Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) und den Empfang elektronischer Rechnungen abdeckt.

## Ihre Aufzeichnungen einrichten

Legen Sie Ihr Unternehmen mit Steuernummer an und verbinden Sie das Konto, auf dem die Auszahlungen der Plattformen eingehen.

Ordnen Sie jede Einnahme ihrer Quelle zu: Vinted, eBay.de, Etsy, Kleinanzeigen, Barverkauf. So führen Sie eine Einnahmenliste, in der jede Zahlung ihrer Quelle zugeordnet ist.

Erfassen Sie jeden Wareneinkauf mit Foto des Kassenbons oder der Rechnung des Großhändlers. Damit belegen Sie Ihre Marge, falls das Finanzamt nachfragt.

## Sage, FreeAgent, Xero und QuickBooks im Vergleich

FreeAgent gibt es nur für den britischen Markt, eine deutsche Version fehlt.

Xero ist auf britische, US-amerikanische und weitere englischsprachige Steuerregeln ausgelegt. ELSTER und EÜR haben wir dort nicht gefunden.

QuickBooks ist ebenfalls für britisches und US-amerikanisches Steuerrecht gebaut. Von den vier Anbietern hat nur Sage ein eigenes Angebot für Deutschland.

## Kleinunternehmerregelung und Steuererklärung

Als Kleinunternehmer weisen Sie keine Umsatzsteuer aus und vermerken das auf der Rechnung. Die Umsatzgrenzen stehen beim Bundesfinanzministerium. Prüfen Sie sie jedes Jahr.

Am Jahresende geben Sie die EÜR über ELSTER ab. Nehmen Sie die Zahlen aus Ihrer Buchhaltung, nicht aus dem Dashboard der Plattform.

Verfolgen Sie den Jahresumsatz in der Software. Nähern Sie sich einer Grenze, sprechen Sie vorher mit einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater.

## Häufige Fehler

- Nur Verkäufe erfassen: Ohne die Einkäufe können Sie die verkaufte Ware nicht belegen.
- Den Umsatz aus dem Plattform-Dashboard übernehmen statt der tatsächlich eingegangenen Beträge.
- Drei Monate Zahlungen erst am Abend vor der Frist nachtragen.
- Ein teures Paket nehmen, bevor Sie geprüft haben, was die Einstiegsstufe kann.
- Barverkäufe auf dem Flohmarkt nicht aufschreiben.

## Fragen

### Gibt es Sage in Deutschland?

Ja. Sage hat eine deutsche Website, sage.com/de-de, mit Software für kleine und mittlere Unternehmen.

### Was kostet Sage?

Die Preise hängen vom Paket ab. Die aktuellen Preise stehen auf sage.com/de-de.

### Kann Sage elektronische Rechnungen empfangen?

Seit 2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können. Fragen Sie bei Sage nach, welches Paket das abdeckt.

### Kann ich darin meine EÜR vorbereiten?

Prüfen Sie das im Paket vor dem Kauf. Die zugeordneten Einnahmen und Ausgaben bilden die Grundlage dafür.

### Brauche ich Sage, wenn ich meine eigene Kleidung verkaufe?

Gelegentliche Verkäufe aus dem Privatbesitz machen Sie nicht zum Unternehmen. Die Meldegrenze der Plattformen liegt aber bei 30 Verkäufen oder 2.000 € pro Kalenderjahr, dann gehen Ihre Daten an das Bundeszentralamt für Steuern.

### Was passiert, wenn ich über die Kleinunternehmergrenze komme?

Dann weisen Sie Umsatzsteuer aus. Sprechen Sie mit einer Steuerberaterin oder einem Steuerberater, bevor es so weit ist.
